Schlafapnoe-Diagnostik

Sie dient zur Feststellung einer schlafbezogenen nächtlichen Atmungsstörung. Häufigste Form ist die sogenannte

“Obstruktive Schlafapnoe”.

Merkmale können sein:

> Lautes und unregelmäßiges Schnarchen mit Atempausen
> Hochschrecken aus dem Schlaf mit Luftnot
> Morgendliche Kopfschmerzen
> Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung in monotonen Situationen
> Bluthochdruck

Durch nächtlichen Sauerstoffmangel infolge von Atempausen besteht ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.

In der Lungenarztpraxis kann zunächst ein Schlafapnoe-Monitoring (kardiorespiratorische Polygraphie) durchgeführt werden, um die Patienten, bei welchen tatsächlich eine schlafbezogene Atmungsstörung vorliegt, herauszufiltern. In diesem Fall ist eine weitere Abklärung in einem Schlaflabor (Polysomnographie) erforderlich.  Diese Untersuchung führen wir in unserem Schlaflabor auch ambulant durch. Eine stationäre Einweisung und Abklärung ist nur in komplizierten Fällen erforderlich.

Im Rahmen des ambulanten Schlafapnoe-Monitorings bekommt der Patient ein Überwachungsgerät mit nach Hause, welches beim Zubettgehen angeschlossen wird. Damit wird die ganze Nacht über die Atemströmung, die Sauerstoffsättigung, die Pulsfrequenz und die Körperlage gemessen, z.T. auch Schnarch Geräusche. So können nächtliche Atempausen und Sauerstoff-Entsättigungen registriert werden. Dadurch ist eine Abschätzung des Schweregrades der nächtlichen Atmungsstörung möglich.

Im Schlaflabor werden zusätzlich die Schlafstadien  analysiert und weitere Untersuchungen durchgeführt, welche eine eindeutige Abklärung erlauben. Auch  eine evtl. erforderliche Behandlung in Form einer speziellen nächtlichen Atmungsunterstützung mit CPAP/BiPAP (“Schnarchmaske”) wird im Schlaflabor eingeleitet.