Spirometrie

Moderne Lungenfunktionsgeräte messen mit Hilfe eines Pneumotachographen (Luftgeschwindigkeitsmesser) geringe Druckschwankungen vor und hinter einem Sieb. Dieses Sieb dient zum einem als Widerstand und zum anderen als Strömungsbegradiger.

Aus dem  Druckunterschied vor und nach dem Sieb kann auf das Volumen geschlossen werden, welches an jedem beliebigen Zeitpunkt der Atemphase ein- oder ausgeatmet wurde.

Es sind somit Fluss- und Volumenmessungen und die Aufzeichnung der entsprechenden Atemkurven möglich. Dies geschieht elektronisch durch komplizierte Berechnungen.

Damit kann also bestimmt werden

1. wieviel Luft ein Patient ein- und ausatmen kann und

2. wie schnell dies geschehen kann.

Man erhält somit  Informationen über das maximal mögliche Atemvolumen und über evtl. verengte Atemwege.